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Über uns

Fahrzeuge

Löschgruppenfahrzeug (LF) 8/6

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Mannschaft

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Winzerfest

Dattenberger Wehr ist auch im Dorfleben aktiv. Wir nehmen schon seit vielen Jahren mit einem Wagen und einer Fußgruppe beim Winzerzug des Dattenberger Winzerfestes teil.


Betonpumpe als Löschgerät

Das alte Strahlrohr

Die Idee, eine Betonpumpe als Löschgerät einzusetzen entstand bereits im Jahre 1988 im Rahmen einer Übung an der Pfarrkirche in Dattenberg. Damals stellte sich die Frage, wie ein Brand des 36 Meter hohen Kirchturmes am besten bekämpft werden könnte. Da einer unserer Wehrkameraden aufgrund seines Unternehmens (Firma Schneider Beton) über eine Betonpumpe verfügte, sollte die Einsatzmöglichkeit dieser geprüft werden.
Um ausreichende Wurfweiten zu erzielen, wurde das hier abgebildete Strahlrohr entwickelt, welches am oberen Ende des Steigrohres der Betonpumpe montiert werden konnte. Hierbei handelte es sich um ein Betrohr, das so weit verjüngt wurde, dass das Mundstück eines B-Strahlrohres aufgesetzt werden konnte.
Die Wasservorsorgung erfolgte von einem Hydranten oder einem offenen Gewässer. Das Wasser wurde über die Vorhaltewanne der Betonpumpe eingespeist, über die normalerweise der Beton zugeführt wird. Die eigentliche "Pumparbeit" wurde dann durch die Betonpumpe vorgenommen.

Bei einer Übung an der Pfarrkirche in Dattenberg wurde die Einsatztauglichkeit der Betonpumpe dann geprüft. Hierzu waren viele interessierte Kameraden aus anderen Wehren sowie Bürger aus Dattenberg erschienen. Hierbei zeigte sich, dass Wurfweiten von bis zu 50 Metern erzielt werden konnten. Aufgrund der Steuerbarkeit des Auslegers konnten somit große Flächen abgedeckt werden. Über die durchgeführte Übung wurde damals auch in der Zeitschrift "Brandhilfe" Ausgabe 3/1988 berichtet.

Wasserzufuhr Das neue Strahlrohr

Mittlerweile musste die Betonpumpe aufgrund ihres Alters ausgetauscht werden und die Firma Schneider Beton beschaffte eine neue Pumpe. Hierbei zeigte sich jedoch, dass die neue Pumpe keine dauerhafte Wassersäule aufbauen konnte. Da Wasser um einiges dünnflüssiger ist als Beton, konnte kein ausreichender Druck bei ausgefahrenem Ausleger aufgebaut werden.

Die Wasserversorgung erfolgt daher nun direkt über eine TS 8/8, die mittels eines selbst gebauten Adapters an das Steigrohr des Auslegers angeschlossen wird. Der Umbau ist hierbei innerhalb weniger Minuten möglich.

Auch das Strahlrohr wurde durch eine neue Konstruktion ersetzt. Bis zu drei C-Strahlrohre und ein B-Strahlrohr können an das neue Verteilerstück angeschlossen werden. Hierdurch ist eine bessere Fächerwirkung als mit dem alten Strahlrohr möglich.

Fernsteuerung

Über die Fernbedienung lässt sich der Mast der Betonpumpe in fast jede beliebige Richtung bewegen. Somit wird eine effektivere Bekämpfung bei Großbränden (beispielsweise Lagerhallen) als mit einer Drehleiter ermöglicht. Da die Fernsteuerung über Funk mit dem Fahrzeug kommuniziert, kann sich Bediener an einen möglichst günstigen Standort begeben

Pumpe in Aktion:
Pumpe in Aktion Pumpe in Aktion Pumpe in Aktion Pumpe in Aktion Übung 2004 Übung 2004 Übung 2004

Für weitere Bilder und spezielle Motive wenden Sie sich bitte an unseren Schriftführer Andreas Schneider.