Vermutlich durch einen technischen Defekt an der Steuerbordmaschine des Tankmotorschiffes \\\"MS LUX\\\" kam es zu einem Brand im Maschinenraum. Durch die starke Hitzestrahlung auf die darüber liegende Schiffswohnung, geriet diese in Brand. Der Brand im Maschinenraum konnte durch die Schiffsbesatzung vor Eintreffen der Feuerwehren selbst gelöscht werden. Es wurde kein Besatzungsmitglied verletzt. Das manövrierunfähige Tankschiff wurde von dem vorbeikommenden Frachtschiff \\\"MS Nairobi\\\" längsseits genommen und gesichert. Der Schiffsverkehr wurde durch die Wasserschutzpolizei eingestellt. Die Schiffswohnung war bei Eintreffen der Feuerwehr stark verraucht und offenes Feuer sichtbar. Mit zwei Trupps und 2 C-Rohren, wurde das Feuer im Innenangriff bekämpft. Ein weiterer Trupp sicherte und kontrollierte ständig den Maschinenraum auf weitere Brandnester. Zur Unterstützung der vorgehenden Einsatzkräfte wurde die Schiffswohnung überdruckbelüftet und die Wohnung mit der Wärmebildkamera auf Brandstellen untersucht. Mehrere Mehrzweck- und Rettungsboote der umliegenden Feuerwehren übernahmen den Personal- und Materialtransport zwischen Land und Schiff. Zur Unterstützung wurden die Feuerlöschboote FLB Bonn und FLB Koblenz angefordert. Wegen des eingebrachten Löschwassers kam es zu einer leichten Absenkung des Schiffes im Heckbereich. Die Stabilität war jedoch nicht gefährdet und das Löschwasser musste nicht aus dem Schiff gelenzt werden. Die Ladung von ca. 1900 Tonnen Dieselkraftstoff war nicht gefährdet. Nach Beendigung des Einsatzes, wurde die MS LUX durch die MS Nairobi in den Brohler Hafen geschleppt.